Mehr als die Hälfte des Produktions- und Absatzvolumens an Scheuersaugmaschinen betrifft die kleinen Konfigurationen mit nur einer Tellerbürste und bis zu 21“Ø messenden Bürstentellern. Deren
schaffen einen hohen Zuspruch bei Bedarfsträgern und ersetzen so oft im ersten Investitionsschritt eine manuelle Methode mit Geräten wie Schrubber, Mopp und -presse. Denen geht es zunächst darum, überhaupt eine Scheuersaugmaschine zu erwerben und einsetzen zu können, denn um die Fragestellung, welche andere Größenordnung langfristig in Effektivität und vom Gesamtaufwand her wohl besser geeignet sein möge.
Deshalb drängt sich der Forschungsansatz eines „Drall“ freien Bürstensystems für Einscheibenbürstenköpfe auf. Das sonst ständige Gegenlenken des Bedieners, sehr häufig Frauen, ermüdet und führt in der Folge zu einer unliebsamen Häufung von Kollisionsereignissen mit Einrichtungsgegenständen in Gebäuden. Hier gilt Abhilfe zu schaffen. Walzenbürstensysteme stehen systemisch nicht im Fokus: Der Forschungsgegenstand fokussiert eine intensive, effektive und möglichst rückstandsfreie Reinigung von nichttextilen Bodenbelägen und nicht eine Nasskehreinrichtung analog zu Kehrsaugmaschinen von Trockengut.
Der Ansatz bei der Suche nach drallfreien Alternativlösungen für die gängigen Scheibenbürsten war und ist die Entkopplung auf zwei mechanisch übereinanderliegenden und gegenüberliegenden Ebenen.
Der Ansatz bei der Suche nach Alternativlösungen war die Entkoppelung auf zwei mechanisch übereinander wirkende Ebenen, um die Komplexität von Lagerung und Antrieb zu entzerren. Die erste und oberste Ebene ist ein oben glatter Bürstenteller mit zentraler Bajonettkupplung zur horizontalen und vertikalen Führung und Kraftübertragung. An der zur Bodenoberfläche gewandten Seite sind kleine Subbürsten so angeordnet, dass sie drehbar über kugelgelagerte vertikale Steckachsen mit kompakt auslegbaren vertikalen Clips-Kupplungen vertikal und lateral spielfrei geführt werden.
Die leichte Neigung (nur 3°) der Steckachsen zur Mitte, die den Mantel eines Kegels beschreibt, die gezogene, reibungsbedingte Gegendrehung zur oberen "Masterplatte" der kleineren, zahlreichen Subbürsten, bestimmen den so genannte "Contral™-Effekt" (laterale Kontra-Rotation führt zur Marke Contral™):
Denn die Reinigungskraft eines Werkzeuges, sprich Bürste oder Pad, ist durch Anpressdruck und Rotationsgeschwindigkeit physikalisch gefasst und bestimmt, wobei die Formel der wirkenden kinetischen Energie wie folgt lautet: Ek = ½ m Δv²
Hier wird sofort der Doppeleffekt des Forschungsergebnisses Contral-Bürstenteller deutlich
Bei einem Masterteller von 21“ oder ca. 533mm Durchmesser haben die unteren sieben Subbürsten einen Durchmesser von nur 6“ oder ca. 150mm. Das Verhältnis der Wirkradien ist etwas geringer, weil die Steckachsen ein wenig vom Rand des Mastertellers nach innen rücken, um einen soliden Verbund des Lagersystems der Steckachsen aus doppelten Schräglagern aus Edelstahl auch im Randbereich des Mastertellers sicher zu stellen. 6“ ist ein Standarddurchmesser für Padsysteme, die alle zöllig analog zu Rohrmaßen hergestellt werden. Der Grund liegt hierfür in der Markteinführung durch das amerikanische 3M Konglomerat gefolgt durch die Firma Glitt, ebenfalls USA-stämmig.
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